Die Hartranft Grundschule mit den Klassen 3 und 4 fliegt Modellflugzeuge in Musbach ein, mit anschließendem Probesitzen in den großen Maschinen.
Unter dem Thema „ Menuk“ (Mensch, Natur und Kultur) führte die Hartranft-Grundschule mit ihren Schülern drei Projekttage durch. Dabei beschäftigten sich die Schüler der Klassen 3 und 4 mit ihren Lehrern mit insgesamt neun verschiedenen Themen. Unter anderem beschäftigten sich die Kinder und Lehrkräfte gründlich mit Schafen, Wald, Weben, Erdbeeren und weiteren Themen. Es wurde kräftig gebastelt, gemalt, gezeichnet, gespielt und gelesen. Mit ihrem Lehrer Günther Braun bastelte und baute die Klasse 3-4 mit insgesamt 15- Schüler/innen ein kleines Modellsegelflugzeug zusammen. Dabei musste das Balsaholz korrekt verleimt und ausgerichtet werden. Eine ansprechende Optik wurde aufgemalt und der Flieger ausgerichtet. Hauptfrage war natürlich: wie fliegt mein Modellflugzeug. Auf dem Musbacher Fluggelände wollten die Schüler ihre Modellflugzeuge schlussendlich einfliegen. Fragen wie der richtige Schwerpunkt und Ballast wurden nochmals von Lehrer Braun erläutert. Ebenso die richtige Wurftechnik damit der kleine Modellsegler entsprechend gleitet. Bevor jedoch die ersten Testflüge starteten, tauchten die Schüler zuerst in die reale Welt der Musbacher Segelflieger ein. Unser Fluglehrer Lothar Schwark vermittelte den Schülern dazu einen Einblick in die Fliegerwelt. Dabei wurde ihnen die Seilwinde, sowie das UL- Flugzeug und Motorflugzeug vorgestellt. Wie fliegt ein Segelflugzeug und welche Achsen hat es (Hoch-Quer-Längsachse) war zu erfahren. Das selbst bei den Großen der Schwerpunkt entscheidend für das Flugverhalten ist wurde schnell klar. Große Freude bereitete darüber hinaus das Probesitzen im Discus CS. „ Wie im Rennwagen fanden manche der Schüler“. Selbst Lehrer Braun entschied sich zum Probesitzen und Trockenfliegen in der Halle.

Folgend gings mit der Praxis auf dem Flugfeld weiter. Erste Modelle hoben ins Luftige Element ab. Braun’s Modell glitt sanft der Erde entgegen. Es gab kein Halten mehr. Alle Schüler versuchten sich nun mit der richtigen Wurftechnik. Nicht immer elegant pumpten, torkelten oder stürzten die Minisegler der Erde entgegen. Tipps und Tricks gabs von Lehrkraft Braun, die erklärte wie Blei am Rumpf und Flügel anbracht werden. Zurück in der Hartranft- Grundschule stellten alle Klassen ihre Projekte vor. Die Modellbauer waren sich einig, nicht nur beim Basteln sondern auch auf dem Flugplatz viel Neues erfahren zu haben.
Text und Bild: Lothar Schwark





“Bis Musbach zeigte der Bordcomputer noch 310 km Luftlinie an, doch jetzt hatten wir den Wind im Rücken“ resümiert Geißler dazu. Bei Regensburg gings unter 1000 Meter NN herab, was kurzfristig den Schnitt ausbremste. Am Farrenberg liefen die Wolken breit, wir mussten von der Alb runter“ so Geißler. Schramberg wurde letzte freie Wende.